Ansehen aller Essays Pferde

Zwiegespräch mit dem Pferde...

Von Erwin Graf Rothkirch (General der Kavallerie und int. Dressurrichter. Er schrieb dies für seine Rekruten 1934 in Paderborn)

Pferd: Was willst Du von mir ? 

Reiter: Du sollst mich dorthin tragen, wohin ich will. Du sollst dabei nicht fallen und die Gangart gehen, die ich Dir vorschreibe. 

Pferd: Das will ich gerne tun. Gib mir Deine Zeichen mit Gewicht, Schenkel und Zügel und überlasse mir alles andere. Enge mich nicht ein im Gebrauch meiner Glieder. Genau wie Du muß ich sehen, wohin ich trete und überlegen, wie ich ein Hinderns überwinde. Wenn ich auf holprigen Boden ins Stolpern komme, muß ich mit meinem Hals und Kopf wieder ausbalancieren. Darum lass mir in solchen Fällen Hals und Kopf ganz frei. Übertrage im Trabe und Galopp Dein Gewicht auf mich mit Hilfe Deines Knies und Fußgelenks. Tu mir nicht weh im Rücken und im Maul. Denke daran, dass auch ich ungern falle. Auch in mir klopft ein lebendes Herz. Genau wie Deines ist es abhängig von äußeren Einflüssen. Wenn etwas misslingt, nutze Deine größere Macht nicht gleich rücksichtslos aus. Prüfe nach ob ich Dich richtig verstanden habe. Versuche nochmals, klar zu machen, was Du willst. Habe Geduld und Vertrauen. Du zu mir, wie ich zu Dir. 

von normalen Freizeitpferden...

Diesen Text hier habe ich heute beim Aufräumen meiner Datenbank gefunden. Meine Liebste hat ihn vor etwa acht Jahren verfasst.

Von normalen Freizeitpferden, die keine L-Dressur und kein S-Springen gehen können...
dafür aber Pferd sein dürfen

Begebenheiten von unseren Pferden und anderen Tieren, über die wir heute noch schmunzeln...
aber auch Andere...

ich will weiter lesen