Der Neuzugang
Und erster Eindruck...
Seit einiger Zeit versuchen die klassischen Filmhersteller zusätzlich zum Verkauf von Filmen noch mit einfachen Kameras ein bisschen Geld zu verdienen. Die Dinger haben ihre Berechtigung, sind aber nicht in meinem Beuteschema.
Nun wurden von verschiedenen Kamera tatsächlich versucht wieder neu produzierte Kameras auf den Markt zu bringen.
Pentax 17, Rollei 35 AF, Leica M6 und die Lomo MC-A sind nach meiner Meinung die ernstzunehmenden Geräte.
Seit einiger Zeit versuchen die klassischen Filmhersteller zusätzlich zum Verkauf von Filmen noch mit einfachen Kameras ein bisschen Geld zu verdienen. Die Dinger haben ihre Berechtigung, sind aber nicht in meinem Beuteschema.
Nun wurden von verschiedenen Kamera tatsächlich versucht wieder neu produzierte Kameras auf den Markt zu bringen.
Pentax 17, Rollei 35 AF, Leica M6 und die Lomo MC-A sind nach meiner Meinung die ernstzunehmenden Geräte.
Ich habe schon einige Zeit die Lomo MC-A im Auge, weil sie mir gefällt und der Entwickler manches in moderne Technik übersetzt hat.
Ich habe mich gefreut, dass ich eine günstige MC-A in der Bucht ersteigern konnte. Sie kam gestern wohl verpackt an. Noch größer war meine Freude, dass der Verkäufer eine ganze Sammlung an Filmen kostenlos beigelegt hat, zusätzlich so viele Batterien dass ich bis an Lebensende versorgt bin. :-)
Danke dafür.
Ich habe schon einiges zu der Kamera gelesen, positiv und negativ. Darum war ich gespannt, ob es stimmt oder ob unerfüllte Erwartung zu negativem Ergebnis führt. Ich bin da vollkommen offen, weil ich bereits einige Lomos besitze. Insbesondere die LC-A 120 ist da ein Teil, dass meine Erwartungen weit übererfüllt.
Schon die Kiste, in dem die Kamera kommt ist lomotypisch etwas Besonderes. Vom Gewicht her um vom Anfassen her ist man überzeugt, dass man gleich etwas sehr hochwertiges auspackt. Fast wie bei Leica. Wobei die Verpackung einer M etwas von einem Altar an sich hat. Hier ist es eher eine Schatzkiste aus extrem dicker Pappe. Innen im Deckel findet sich das übliche schön gemachte Buch als Appetitanreger. Die Kamera ist in ein feines schwarzes Tuch eingeschlagen, rundherum kleine Schubladen mit Zubehör.
Die Bedienungsanleitung ist im Netz zum Download. Man braucht sie nicht unbedingt, wenn man ein bisschen Erfahrung mit Kameras hat.
Schlägt man das Tuch auseinander, hält man ein kleines Kunstwerk in Händen, nicht zu klein, zu groß, nicht zu leicht oder zu schwer. Gerade so, dass man das Gefühl von Wertigkeit verspürt. Die Äußerliche Verarbeitung ist sehr gut. Eine Mischung aus Metall und Kunststoff. Da die Kamera bereits benutzt ist, sehe ich an der Oberkappe, dass unter der Alubeschichtung schwarzes Plastik ist.
Ich würde also, wenn ich die Wahl hätte eher die schwarze Version bestellen.
Wenn man die Kamera anmacht, kommt das Objektiv ein paar Millimeter raus und auf der Oberseite der Kamera wird ein schwarzes Display mit leuchtend weißen Ziffern zum Leben erweckt. Die Bildnummer extra groß.
Zusammen mit den beiden Drehrädern für A oder Zeit und für die Belichtungskorrektur macht das einen wertigen Eindruck. Am Einschalter entscheidet man zwischen AF oder MF. Am Display sind drei Tasten für Blitz, Selbstauslöser, ISO. Dann gibt es noch eine Taste für Mehrfachbelichtung. An der Front findet man den Hebel fürs manuelle Fokussieren ab 0,4 m, am Objektiv der Blendenring.
Unter der Kamera eine große Kurbel und die Taste fürs Rückspulen, sowie Stativgewinde.
Einen Blitzanschluss hat die Kamera nicht, der eingebaute Blitz hat dafür mehrere Modi.
Also lege ich mal einen Film ein. Dabei stört mich, dass die Heckklappe nicht weit genug zu öffnen ist. Das sorgt für unnötiges Gefummel. Foma 400 ist dann drin, Klappe zu und Testbilder gemacht.
Erste Enttäuschung...
Also am Stall und am Waldrand rumgeknipst bis die 27 Bilder voll waren. Ein bisschen mit Einstellungen , Belichtungskorrektur, Manuell Fokus, Blendenvorwahl, Doppelbelichtung herum probiert.
Film entwickelt. Nach dem Scannen die erste Enttäuschung. Ich hatte gehofft, dass man das schlichte Objektiv der Lomo LC-A verbessern würde. Allerhöchstens die Streulichtempfindlichkeit wurde verringert. An der schlechten Schärfe hat sich nichts geändert. Man sieht an den Bildern, dass es kein Problem des Fokus ist, es ist nirgends richtig scharf. Man muss auf 5,6 oder mehr abblenden, damit brauchbare Schärfe entsteht. Da die Kamera vom Programm her immer, wenn möglich, 2,8-4 nimmt, empfehle ich Blendenvorwahl für brauchbare Ergebnisse. Interessant ist, dass die schöne Vignette (ich mag das) selbst beim Abblenden nicht ganz verschwindet. Und die viereckige Blende sorgt zusätzlich für lustige Effekte...
Ansonsten ist mir nichts aufgefallen, der AF ist schnell meist erstaunlich genau (Foto mit Stab). Nur manchmal haut er daneben, im Nahbereich wie bei den Zweigen, wahrscheinlich weil die Markierung im Sucher nicht mit der Realität stimmt, denn ein Parallaxenausgleich existiert nicht. Der Sucher hat übrigens keine Anzeigen außer LED für Belichtungswarnung und AF-Meldung. Man bekommt auch einen Hinweis, wenn man den Film nicht transportiert hat.
Ansonsten ist der Sucher lomotypisch viel zu klein und zeigt viel weniger als auf des Bild kommt.
Und auf seine Finger muss man aufpassen, damit sie nicht ins Bild kommen :-)
Ob ich die Kamera behalte, weiß ich noch nicht, das dauert noch ein paar Filme...
Ich habe mich gefreut, dass ich eine günstige MC-A in der Bucht ersteigern konnte. Sie kam gestern wohl verpackt an. Noch größer war meine Freude, dass der Verkäufer eine ganze Sammlung an Filmen kostenlos beigelegt hat, zusätzlich so viele Batterien dass ich bis an Lebensende versorgt bin. :-)
Danke dafür.
Ich habe schon einiges zu der Kamera gelesen, positiv und negativ. Darum war ich gespannt, ob es stimmt oder ob unerfüllte Erwartung zu negativem Ergebnis führt. Ich bin da vollkommen offen, weil ich bereits einige Lomos besitze. Insbesondere die LC-A 120 ist da ein Teil, dass meine Erwartungen weit übererfüllt.
Schon die Kiste, in dem die Kamera kommt ist lomotypisch etwas Besonderes. Vom Gewicht her um vom Anfassen her ist man überzeugt, dass man gleich etwas sehr hochwertiges auspackt. Fast wie bei Leica. Wobei die Verpackung einer M etwas von einem Altar an sich hat. Hier ist es eher eine Schatzkiste aus extrem dicker Pappe. Innen im Deckel findet sich das übliche schön gemachte Buch als Appetitanreger. Die Kamera ist in ein feines schwarzes Tuch eingeschlagen, rundherum kleine Schubladen mit Zubehör.
Die Bedienungsanleitung ist im Netz zum Download. Man braucht sie nicht unbedingt, wenn man ein bisschen Erfahrung mit Kameras hat.
Schlägt man das Tuch auseinander, hält man ein kleines Kunstwerk in Händen, nicht zu klein, zu groß, nicht zu leicht oder zu schwer. Gerade so, dass man das Gefühl von Wertigkeit verspürt. Die Äußerliche Verarbeitung ist sehr gut. Eine Mischung aus Metall und Kunststoff. Da die Kamera bereits benutzt ist, sehe ich an der Oberkappe, dass unter der Alubeschichtung schwarzes Plastik ist.
Ich würde also, wenn ich die Wahl hätte eher die schwarze Version bestellen.
Wenn man die Kamera anmacht, kommt das Objektiv ein paar Millimeter raus und auf der Oberseite der Kamera wird ein schwarzes Display mit leuchtend weißen Ziffern zum Leben erweckt. Die Bildnummer extra groß.
Zusammen mit den beiden Drehrädern für A oder Zeit und für die Belichtungskorrektur macht das einen wertigen Eindruck. Am Einschalter entscheidet man zwischen AF oder MF. Am Display sind drei Tasten für Blitz, Selbstauslöser, ISO. Dann gibt es noch eine Taste für Mehrfachbelichtung. An der Front findet man den Hebel fürs manuelle Fokussieren ab 0,4 m, am Objektiv der Blendenring.
Unter der Kamera eine große Kurbel und die Taste fürs Rückspulen, sowie Stativgewinde.
Einen Blitzanschluss hat die Kamera nicht, der eingebaute Blitz hat dafür mehrere Modi.
Also lege ich mal einen Film ein. Dabei stört mich, dass die Heckklappe nicht weit genug zu öffnen ist. Das sorgt für unnötiges Gefummel. Foma 400 ist dann drin, Klappe zu und Testbilder gemacht.
Erste Enttäuschung...
Also am Stall und am Waldrand rumgeknipst bis die 27 Bilder voll waren. Ein bisschen mit Einstellungen , Belichtungskorrektur, Manuell Fokus, Blendenvorwahl, Doppelbelichtung herum probiert.
Film entwickelt. Nach dem Scannen die erste Enttäuschung. Ich hatte gehofft, dass man das schlichte Objektiv der Lomo LC-A verbessern würde. Allerhöchstens die Streulichtempfindlichkeit wurde verringert. An der schlechten Schärfe hat sich nichts geändert. Man sieht an den Bildern, dass es kein Problem des Fokus ist, es ist nirgends richtig scharf. Man muss auf 5,6 oder mehr abblenden, damit brauchbare Schärfe entsteht. Da die Kamera vom Programm her immer, wenn möglich, 2,8-4 nimmt, empfehle ich Blendenvorwahl für brauchbare Ergebnisse. Interessant ist, dass die schöne Vignette (ich mag das) selbst beim Abblenden nicht ganz verschwindet. Und die viereckige Blende sorgt zusätzlich für lustige Effekte...
Ansonsten ist mir nichts aufgefallen, der AF ist schnell meist erstaunlich genau (Foto mit Stab). Nur manchmal haut er daneben, im Nahbereich wie bei den Zweigen, wahrscheinlich weil die Markierung im Sucher nicht mit der Realität stimmt, denn ein Parallaxenausgleich existiert nicht. Der Sucher hat übrigens keine Anzeigen außer LED für Belichtungswarnung und AF-Meldung. Man bekommt auch einen Hinweis, wenn man den Film nicht transportiert hat.
Ansonsten ist der Sucher lomotypisch viel zu klein und zeigt viel weniger als auf des Bild kommt.
Und auf seine Finger muss man aufpassen, damit sie nicht ins Bild kommen :-)
Ob ich die Kamera behalte, weiß ich noch nicht, das dauert noch ein paar Filme...







































